Erste Hilfe für die Dorfgemeinschaft

Defibrillator in Elleringhausen kann Leben retten

Mehr Sicherheit für die Dorfgemeinschaft – Paul Balkenhol vom Dorfverein Elleringhausen hat Zukunft e. V. (links), Georg Jüttemeier vom Schützenverein (rechts) und Kundenberaterin Silke Hülshoff-Böddeker präsentieren mit der kleinen Joline den neuen Defi

Elleringhausen. In Deutschland sterben jährlich weit über 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. In den meisten Fällen beginnt das mit sogenanntem Kammerflimmern – einer lebensgefährlichen Herzrhythmusstörung, die unbehandelt innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen kann. „Sofortige Hilfe kann Leben retten. Bis der Notarzt eintrifft vergehen aber schon wertvolle Minuten. Gut, wenn ein Defibrillator in der Nähe ist“, weiß Paul Balkenhol vom Dorfverein „Elleringhausen hat Zukunft e.V.“. Mithilfe der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten wurde nun ein auch von Laien leicht bedienbares Gerät angeschafft und am Kindergarten Sankt Laurentius in Elleringhausen installiert. „Wir sind uns unserer Verantwortung für unsere Mitglieder und Kunden bewusst. Mit dem Defibrillator wollen wir hier für die Dorfgemeinschaft in Elleringhausen an zentraler Stelle ein Stück mehr Sicherheit bieten“, betont Kundenberaterin Silke Hülshoff-Böddeker.

„Jeder kann ohne medizinische Vorkenntnisse sofort Leben retten.“ Der Defibrillator steht als Freiluftgerät an der Elleringhauser Straße direkt an der Eingangstür des Kindergartens rund um die Uhr zur Verfügung. Das Gerät stellt im Notfall mittels Elektroschocks und nachfolgender Herz-Lungen-Wiederbelebung durch den Helfer, also 30 Herzdruckmassagen und 2 Beatmungen im Wechsel, den normalen Herzrhythmus wieder her. „Man kann mit dem Defi grundsätzlich nichts falsch machen und wird ganz einfach durch eine Sprachfunktion durch die notwendigen Schritte geleitet“, erklärt Georg Jüttemeier vom Schützenverein. Wer mehr darüber wissen will, wie man in Notsituationen richtig reagiert und Leben retten kann, kann auch einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe besuchen.