Sterne des Sports 2021: Volksbanken im HSK ehren Sportvereine für ihre Arbeit

HSK. Großer Jubel beim „Segelclub Freiheit Langscheid e.V.“.  Die Volksbanken im HSK überreichten dem Verein in diesem Jahr den „Großen Stern des Sports 2021“ in Bronze. Die Auszeichnung ist mit 2.000,00 Euro dotiert und sie ist zugleich die Eintrittskarte in die nächste Runde, die Auswahl auf Landesebene. Aber nicht nur der Sieger des Wettbewerbs hat sich für die Teilnahme auf Landesebene qualifiziert, sondern auch die zweit- und drittplatzierten Vereine. Sie alle kämpfen nun um die „Sterne des Sports in Silber“. Bereits zum neunten Mal bieten die Volksbanken diesen Wettbewerb für die heimischen Sportvereine an.  Unterstützt werden sie dabei vom KreisSportBund HSK. Schirmherr seit Beginn des Wettbewerbs ist Landrat Dr. Karl Schneider.

Den zweiten Platz, mit einem Preisgeld von 1.500 Euro, belegt der SuS Grevenstein e.V. Über 1.000 Euro für den dritten Platz freut sich der TuS Petersborn-Gudenhagen 1964 e.V.  Alle Vereine wurden für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Insgesamt haben sich 58 Vereine um die „Sterne des Sports 2021“ beworben.

Die Volksbanken in der Region bieten ihren Vereinen den Wettbewerb seit seiner Entstehung an. „Die „Sterne des Sports“ sind eine Auszeichnung die Vereine motivieren soll, Maßnahmen zu gründen, die auf die besonderen Probleme vor Ort reagieren,“ so das Vorstandsmitglied der Volksbank Sauerland, Dr. Florian Müller, im Namen aller Volksbanken. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Vereine für ihre tagtäglichen gemeinnützigen Leistungen zum Wohle jedes einzelnen Mitglieds mit diesem Wettbewerb ins Rampenlicht der Öffentlichkeit bringen und somit  ehren können.

Dr. Karl Schneider, Landrat des HSK und Schirmherr des Wettbewerbs betont bei der Preisverleihung: „Sport stärkt Zusammenhalt und soziales Miteinander. Er ist die

positive Gegenkraft zu negativen Entwicklungen in der Gesellschaft. Deshalb beeindrucken mich auch immer wieder die Ideen, die in diesem Wettbewerb auf den Tisch kommen – und die, das ist das Wichtige – in den Vereinen auch gelebt werden.“

Der Segelclub Freiheit Langscheid e.V. hat die Jury durch sein umfangreiches Konzept zum Thema „Nachhaltigkeit“ überzeugt. Der Verein verfolgt das Ziel, noch verantwortungsvoller und nachhaltiger mit Ressourcen umzugehen, um einen positiven Beitrag für unseren Planeten zu leisten.  Die konkreten Richtlinien und Maßnahmen wurden dazu in einem Nachhaltigkeitskonzept festgehalten. Beispielsweise hat sich der Verein verpflichtet, bei Anschaffungen über 100 Euro mehrere Angebote hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Kriterien zu prüfen, seine Grundstücke vogelfreundlicher zu gestalten oder die Anreise mit dem Fahrrad attraktiver zu machen.

„Kreativität trotz(t) Krise“ so lautet der Wettbewerbsbeitrag des SuS 1921 Grevenstein e.V. Hohe Punktzahlen konnten hier für die Bereiche „Übertragbarkeit“, „Innovation“ und „Reaktionen auf Herausforderungen“ erzielt werden. Der Verein überzeugte mit seinen umfangreichen Maßnahmen, um in Zeiten von Lockdown und Pandemie. Dabei galt es seinen Mitgliedern und Dorfbewohnern Abwechselung und ein wenig Normalität zu bieten. So wurden u.a. ein Malwettbewerb für die Kleinen, Mitmachaktionen für alle Generationen und ein virtuelles Fußballturnier auf die Beine gestellt.

Auch der TuS Petersborn-Gudenhagen 1964 e.V. hat mit seinem Projekt im Rahmen der Pandemie überzeugt. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark – volle Pulle für das Dorf“ ist es hier gelungen, mit Kooperationen und vielen freiwilligen Helfern, einen neuen Zusammenhalt im Dorf zu erzeugen. Hohe Punktzahlen gab es vor allem im Bereich „Gesellschaftliche Wirksamkeit“ und „Vernetzung“.

Neben den Platzierten erhalten auch die übrigen Teilnehmer am Wettbewerb wieder eine finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit in Form einer Prämie in Höhe von 250 Euro. Diese und die Preisgelder werden von den Volksbanken im HSK zur Verfügung gestellt. Insgesamt kommen so 18.000 Euro direkt den teilnehmenden Sportvereinen zugute.

Da der Wettbewerb „Sterne des Sports“ über drei Ebenen geht, haben die Vereine nun die Chance sich auf Landesebene zu beweisen. Werden sie auch hier ausgezeichnet, geht es weiter zum Bundesfinale um den „Stern des Sports“ in Gold sowie eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro. Bei einer großen Abschlussgala werden die Finalisten im Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten ausgezeichnet.