Bankausbildung – vielseitig & chancenreich

Interview mit Michaela Mönig, Referentin Ausbildung bei der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eG

Michaela Mönig ist zuständig für den Bereich Ausbildung bei der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten. Sie betreut aktuell insgesamt 18 Auszubildende vom ersten bis zum dritten Lehrjahr.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau machen zu können?

Die meisten unserer Azubis haben entweder Fach- oder Vollabitur, es ist aber grundsätzlich auch möglich, mit der Fachoberschulreife bei uns zu starten. Noten sind natürlich nicht unwichtig, aber viel wichtiger ist uns, dass ein Bewerber oder eine Bewerberin gut zu uns passt und uns persönlich überzeugt. Freude am Kundenkontakt, Teamfähigkeit, Ehrlichkeit, Kreativität und Engagement – das sind die Faktoren, die dabei am meisten zählen.

Was wird während der Ausbildung vermittelt?

Unsere Azubis sind immer ganz überrascht, in wie vielen Bereichen der Bank sie im Laufe ihrer Ausbildung eingesetzt werden. Man meint immer, Bankausbildung, das heißt am Schalter arbeiten oder Kunden beraten – aber es ist viel mehr als das. Die Azubis bekommen Einblicke in alle möglichen internen Abteilungen wie das Rechnungswesen, IT, Controlling, Auslandsgeschäft, Marketing, Kunden-Dialog-Center und noch viele mehr! Und darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich bei vielen Aktionen und Projekten einzubringen. Erst kürzlich haben unsere Azubis bei einer Spendenaktion zum Beispiel 10.000 Euro für das Tierheim in Brilon gesammelt. Und bei der Bespielung unserer Social Media Kanäle sind wir auch immer dankbar für Input der jungen Zielgruppe.

Wie sehen die Rahmenbedingungen der Ausbildung aus?

Die Ausbildung dauert normalerweise drei Jahre, aber kann bei entsprechender Vorbildung in der Regel auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Auch ein duales Studium ist möglich. Die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden in einem Gleitzeitmodell. Es handelt sich um ein duales Ausbildungssystem mit Berufsschulunterricht in Brilon oder Schloß-Neuhaus und dem betrieblichen Teil bei uns in der Bank. Wir unterstützen die Azubis bei der Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfung mit betriebsinternen und externen Seminaren. Außerdem genießen unsere Azubis natürlich auch viele weitere Sozialleistungen, z. B. im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Und was landet am Monatsende auf dem Konto?

Bei uns kommt das Gehalt sogar schon zur Monatsmitte – und ein Auszubildender im ersten Lehrjahr verdient brutto über 1.000 Euro. Ein 13. Gehalt gibt es außerdem in Form von Weihnachts- und Urlaubsgeld. Apropos Urlaub: Der Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage – auch das ist sehr komfortabel.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Nach der Ausbildung gibt es nicht nur die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren, sondern noch vielfältige andere Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum Bankfachwirt. In der Ausbildung lernen wir uns gegenseitig auch so gut kennen, dass sich meist schon herauskristallisiert, wie es danach sinnvoll weitergehen kann.

Wo kann man sich informieren und bewerben?

Alle Informationen zur Ausbildung und auch die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es auf vb-bbs.de/ausbildung – wir freuen uns, wenn es bei dem einen oder anderen funkt. 😉